
Viele Unternehmen beschäftigen sich mit künstlicher Intelligenz. Häufig beginnt der Einstieg mit einem Chatbot, der Fragen beantwortet, Texte formuliert oder Informationen zusammenfasst. Doch reicht das aus?
Für Tim Stephan Schulze, Gründer und Geschäftsführer von OIT.One, liegt das größere Potenzial in der Verbindung von KI mit bestehenden Unternehmenssystemen.
Ein KI-Assistent kann beispielsweise Kundenanfragen bearbeiten, Informationen aus einem ERP-System abrufen oder wiederkehrende Aufgaben im Kundenservice übernehmen. Voraussetzung ist, dass er kontrolliert auf die notwendigen Daten und Anwendungen zugreifen kann.
Gerade im Mittelstand entscheidet deshalb weniger die Leistungsfähigkeit eines einzelnen Sprachmodells als vielmehr dessen Integration in die betrieblichen Abläufe. Dazu gehören klare Zugriffsrechte, verlässliche Daten und nachvollziehbare Prozesse.
Der entscheidende Schritt ist der vom Chatbot zum digitalen Mitarbeiter: KI muss nicht nur verstehen, was gefragt wird, sondern innerhalb definierter Grenzen auch etwas bewirken können.
heise online
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9. Oktober 2026.
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